Die Ebenen des Wissens helfen Ihnen schneller zu lernen

Die zweite Ebene des Wissens

Es gibt drei Ebenen des Wissens, und das ist deshalb wichtig, weil Sie unterschiedliche Tools brauchen, um verschiedene Arten des Wissens schneller abzuspeichern.
Die drei Ebenen sind:

1. Detailwissen
2. Konzeptwissen
3. Dynamisches Wissen

Waren beim Detailwissen vor allem Visualisierungstechniken hilfreich, um sich einzelne, zusammenhanglose Fakten merken zu können, geht es beim Konzeptwissen vielmehr um Zusammenhänge. Wie stehen einzelne Fakten miteinander in Verbindung, wie interagieren sie und welches Detail gehört zu welchem Aspekt des Themas? Es geht also, um ein Beispiel zu nennen, nicht mehr darum, die einzelnen Bestandteile eines Autos wie Reifen, Karosserie, Getriebe, Motor usw. zu lernen, sondern sich klar zu machen, wie diese einzelnen Bestandteile miteinander in Verbindung stehen, um ein funktionierendes Auto zu ergeben.

Erst wenn man das erkannt hat, ergeben die ganzen Informationen auf einmal einen Sinn. Und darum geht es beim Lernen vor allem – um Sinn. Wenn der fehlt, wenn uns nicht klar ist, WARUM wir diesen Text lesen und lernen, dann bleibt auch wenig oder gar nichts hängen. Deswegen funktioniert das Lernen auf dieser Ebene schon bedeutend besser, weil das Gehirn eine riesige Unterstützung beim Merken von Dingen erhält, wenn diese zusammenhängend und als eine Art Konzept zusammengestellt sind. Das Konzeptwissen versucht also, einzelne Informationen, die man visualisiert hat, in einen Zusammenhang zu bringen.

Hierfür gibt es vor allem zwei effektive Techniken.

Man kann traditionelle MindMaps verwenden, die haben allerdings den Nachteil, dass sie schnell unübersichtlich werden können und das hilft dem Gehirn dann nicht mehr so sehr beim Abspeichern von neuem Wissen. Außerdem sind sie als Kreativtools entwickelt worden und nicht als Lernhilfe.

Besser funktionieren darum die Centered Learning-Maps. Die sind speziell als Lerntool entwickelt worden und wir wissen durch Teilnehmer unserer Workshops, dass sie dem Gehirn extrem helfen sich an die Inhalte zu erinnern.
Allerdings haben auch CL-Maps einen Nachteil: Genauso wie MindMaps können Sie damit schlecht Abläufe darstellen.

Dafür sind dann Flussdiagramme oder Flow Charts geeigneter. Die setzen auf Dynamik und lösen die statische Darstellungsweise der CL-Map auf. Hier geht es nun nicht nur um reine Zusammenhänge, sondern um Zusammenhänge in einem zeitlichen Ablauf. Die Interaktion einzelner Elemente und wie sie sich eins aus dem vorigen entwickeln – das kann in einem Flow Chart sehr gut dargestellt werden. Hier sagt ein Bild tatsächlich mehr als 1.000 Worte und erleichtert dem Gehirn seine Gedächtnis-Arbeit enorm.

Ein CL-Map zu entwickeln ist im Grunde sehr einfach. Hierfür schreiben Sie in die Mitte eines Blattes das Thema, um das es geht. Nun fügen Sie rundherum, in so genannten „Bubbles“, also Sprechblasen, die Aspekte dieses Themas an. Wichtig ist, hier durch unterschiedliche Farben mehr Struktur und Übersicht zu erreichen. Mit kleinen „Beinchen“ fügen Sie nun als Abschluss die Informationen aus der ersten Ebene des Wissens, dem Detailwissen, an.

Mein Tipp: Fangen Sie ab sofort an, keine Listen mehr zu schreiben, sondern stellen Zusammenhänge, die Sie lernen wollen, grafisch dar. Ihr Gedächtnis wird es Ihnen danken :-)

Für weitere kostenlose Tipps, Tricks, Strategien und Methoden zu schnellerem Lesen und Lernen klicken Sie bitte hier: www.Centered-Learning.de/SpeedReading-oder-Lernen-lernen

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