IHK Seminar zum Lernen: "Richtig Lernen" jetzt auch bei der IHK angekommen

Dass man Lernstoff schneller aufnimmt, wenn man die Schüler, Studenten oder Berufstätige in der Weiterbildung nicht frontal unterrichtet, das war früher in vielen Ausbilungsgängen eher nicht so bekannt.

Inzwischen gibt es aber auch hier neue Formen des Lernens, die erwartungsgemäß die Zeit des Studiums stark verkürzen und dn Lernenden deutlich mehr Spaß machen.

Hier ein Artikel dazu, den ich in der Stuttgarter Zeitung für Sie gefunden habe:
Ob eine Weiterbildung, sei es ein Seminar, ein Kurs oder gar ein berufsbegleitendes Studium, für die Lernenden befriedigend verläuft und etwas bringt, hängt entscheidend von den Lehrkräften ab. Von ihnen wird erwartet, dass sie didaktisch und methodisch auf dem neuesten Stand sind. Deshalb gibt es für sie ebenfalls Fortbildungen.

Das Geschäft mit der Weiterbildung ist ein Wachstumsmarkt. Getrieben von einer älter werdenden Gesellschaft und kürzeren Innovationszyklen wird in vielen Betrieben lebenslanges Lernen als „Muss” vorgegeben. Ob fachspezifische Weiterbildung wie ein Abendstudium zum Techniker oder das Aneignen von Soft Skills in Seminaren, also den richtigen Umgang mit Mitarbeitern lernen - für alle Sparten gibt es Kurse.
Um diesen Markt zu bedienen, kaufen Weiterbildungshäuser freie Dozenten ein. Der Verein Deutscher Bundesverband Coaching schätzt, dass bundesweit mehr als 35 000 dieser Erwachsenenlehrer im Einsatz sind. Viele davon haben einen festen Job und unterrichten nebenberuflich bei Bildungshäusern wie denen der Industrie- und Handelskammern (IHK) oder dem freien Träger Carriere & More. Das Unternehmen mit Standort in Waiblingen weiß, wie wichtig aktuelles Wissen für die Arbeit seiner gut 60 Dozenten ist. Deshalb legt Geschäftsführerin Simone Stargardt (Titelfoto links mit Trainerinnen) Wert darauf, ihre Trainer neben der fachlichen Qualifikation methodisch-didaktisch auszubilden.

Denn das Weiterbildungsunternehmen hat sich auf gehirngerechtes Lernen spezialisiert. Weil Firmengründer und Systementwickler Walter Trummer selbst in der Schule Probleme mit Frontalunterricht hatte, beschäftigt sich der 50-Jährige mit einer neuen Form der Wissensvermittlung: dem Lernen mit Methoden aus der Suggestopädie. Sein Unternehmen bietet Lehrgänge an, mit denen sich Teilnehmer in der halben Zeit wie üblich nebenberuflichauf IHK-Abschlüsse wie den Handelsfachwirt vorbereiten können.

Basis für die Carriere-&-More-Trainer ist ein Lernsystem, bei dem Stichworte erfasst, verarbeitet und dann wiederum aktiviert werden. Die Teilnehmer erarbeiten in vorstrukturierten Skripten Lerninhalte und bekommen diese als Audio-CD zum Anhören mit. Hinzu kommen Videoclips, Live-Chats, Textzusammenfassungen mit Beispielen und Entspannungsübungen. Alles dient dem Aufnehmen der Inhalte über verschiedene Sinneskanäle. „Damit verfestigt sich Lernstoff schneller, weil ständig wiederholt und geübt wird”, sagt Jochen Stargardt, Qualitätsmanager der Firmengruppe.

Diese komplexe Lehrmethode erfordert allerdings, dass Wissen nicht veraltet und in den jeweiligen Medien aktuell vorgehalten wird. Denn IHK-Prüfungen in Hamburg oder München sind inhaltlich gleich, das abgefragte Wissen muss aktuell und einheitlich vermittelt werden. Etwa durch einen zweitägigen Basisworkshop für angehende Trainer. Für Carriere & More bedeutet das darüber hinaus, dass verschiedene Wissensgebiete wie Recht, Rechnungswesen oder Volkswirtschaft von allen Trainern und Beratern via Intranet ständig aktualisiert werden. Die „Support-Groups” jedes Wissensgebietes treffen sich regelmäßig zum Erfahrungsaustausch. Hinzu kommen Telefonkonferenzen und ein Online-Portal, auf dem Neuerungen gepostet und diskutiert werden. Im Ergebnis zeigt sich, wie das Lernkonzept fruchtet. Jährlich bestehen laut Deutschem Industrie- und Handelskammertag (DIHK) bundesweit rund 60 Prozent der Teilnehmer die IHK-Prüfungen. Bei Carriere & More liegt die Quote darüber. 80 Prozent ist die interne Messlatte des Bildungsträgers.

Auch bei der Bildungseinrichtung der IHKs aus Ludwigsburg und Böblingen sieht man einen steigenden Bedarf an Ausbildungen für Trainer. Beim Verein zur Förderung der Berufsbildung, kurz VFB, in Ludwigsburg laufen sogenannte Train-the-Trainer-Lehrgänge, in denen sich Dozenten weiterbilden. „Vor allem Praktiker ohne pädagogischen Hintergrund absolvieren das Trainer-Training”, wie Vorstand Antun Peters erklärt. In fünf Modulen, die mit einem IHK-Zertifikat abschließen, eignen sich hier Betriebswirte oder Ingenieure, die beim VFB als Dozenten arbeiten, die Grundlagen des Seminarbetriebs an. Dazu gehören etwa das Moderieren eines Workshops oder Konflikte managen. Knapp ein Viertel der 200 Dozenten des Vereins haben diese Qualifizierung bereits besucht. Der Rahmenlehrplan des DIHK, der jedem Trainer zur Verfügung steht, sorgt dafür, dass die Lerninhalte für den Handels- und Betriebsfachwirt aktuell sind. Bevor ein Kurs beginnt, ruft der jeweilige VFB- Betreuer alle betroffenen Dozenten an einen Runden Tisch. „Hier werden Lerninhalte abgeglichen und Schnittmengen eliminiert”, sagt Peters. Dem Trend zur virtuellen Weiterbildung folgend bietet der VFB seinen Trainern darüber hinaus eine Weiterbildung zum IHK-Online-Trainer an. Hier lernen die Dozenten etwa, ein Webinar zu gestalten, einen Chat zu moderieren und zu erkennen, wie sie als Online-Tutor effektiv Feedback geben.

Für weitere Tipps, Tricks, Strategien und Methoden zu schnellerem Lesen und Lernen klicken Sie bitte hier: www.Centered-Learning.de/SpeedReading-oder-Lernen-lernen

Den Originalartikel finden Sie unter diesem Link:

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.moderne-methoden-wie-dozenten-lernen-zu-lehren.a224af8b-efc5-4788-91fb-678c94d9238a.html

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