Mythos SpeedReadingInformationsflut beseitigen: Mythos Speed Reading

Zahllose Emails pro Tag, dann noch Memos, Fachtexte, Projektberichte, Fachbücher, Internetartikel – praktisch jeder der im Büro arbeitet, kennt diesen Stress und das Gefühl, in der Infoflut zu ertrinken…und zurück bleibt die leichte Sorge, doch vielleicht etwas übersehen oder nicht gelesen zu haben, was wirklich wichtig war…
Logisch der Gedanke – wenn ich nur doppelt so schnell lesen könnte, dann wäre ich meinen Lesestress und alle meine Probleme los…Leider ist genau das nicht der Fall.

Eines der größten Mißverständnisse in Sachen Speed Reading ist die Vorstellung, dass es vor allem darum ginge, alles möglichst schnell zu lesen. Mal abgesehen von der Idee, dass Lesen dazu führt, dass wir uns die Informationen wirklich merken – auch das stimmt nicht. Weder für langsame, noch für schnelle Leser.

Aber zurück zum Speed Reading: es geht nicht darum, Wettrennen zu gewinnen, sondern INTELLIGENTER zu lesen. Oder anders ausgedrückt – das eigene Lesetempo dem Text, dem eigenen Textverständnis und den eigenen Zielen anzupassen.

Wenn ich einen juristischen oder vielleicht wissenschaftlichen Satz mit 15 langen lateinischen Fachvokabeln und zig Einschüben vor mir habe, dann braucht mein Gehirn länger, das Gelesene zu verarbeiten, als bei einem Artikel in der Bildzeitung. Ergo muss ich auch als geübter Schnellleser mit dem Tempo etwas runtergehen, um meinem Gehirn die Gelegenheit zu geben, den Lesestoff zu verarbeiten.

Wenn ich dagegen an Textstellen gerate, die für mich im Moment nicht so wichtig oder interessant sind, dann kann ich das Lesetempo sogar so weit steigern, dass ich nur noch skimme und auf Schlüsselworte achte.

Das sind nur zwei von Tausenden von Beispielen, die aber alle das gleich deutlich machen:
In Wirklichkeit geht es darum zu lernen, MIT DEM EIGENEN LESETEMPO FLEXIBEL UMZUGEHEN UND ES JEWEILS MEINEN ZIELEN UND DEN INHALTEN DES TEXTES ANZUPASSEN.

Genau das aber können die meisten Menschen eben nicht! Vor allem deswegen nicht, weil ihr Lesetempo an einer Stelle praktisch fest eingerastet ist und sie darum alles gleich schnell lesen – egal ob es sich um seichte Lektüre von Rosamunde Pilcher oder hochwissenschaftliche Texte handelt.

Darum ist es in der Tat wirklich wichtig, schnell lesen zu können, weil erst das Ihnen die Möglichkeit gibt, mal schneller und mal langsamer durch die Texte zu gehen. Denn Ihr altes, langsames Lesetempo geht Ihnen ja nicht verloren – Sie bekommen nur ein schnelleres hinzu und können sich dann zwischen diesen beiden Polen hin und herbewegen.

Möglichst gut Speed Reading lernen ist also eine Grundlage um intelligenter zu lesen und kein Selbstzweck – und darum natürlich doch sehr wichtig, um sich in der täglichen Informationsflut besser zurecht zu finden.

Allerdings gehört leider noch erheblich mehr dazu.

Zum Beispiel die Fähigkeit, sich Notizen zu machen, die das Wesentliche vom Unwesentlichen trennen, Ihnen alles Wichtige auf einen Blick präsentieren und Ihrem Gehirn dabei zu helfen, die Inhalte nicht wieder sofort zu vergessen.

Oder Gedächtnistrainingsmethoden, mit denen Sie wichtige Informationen auch langfristig parat haben, wenn Sie sie brauchen.
Oder die Fähigkeit, sich zu konzentrieren und dann effizient neues Wissen zu verarbeiten…

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Kommentare (1)

  • Friedrich Janner

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