Kennen Sie schon den größten Fehler beim Lernen?

Er heißt die “Stopf-Methode” und ist eigentlich sehr beliebt.

Die Stopfmethode geht so: zwei Tage vor einem Termin, einer Prüfung oder einem Examen, kochen Sie sich ordentlich viel Kaffee und lernen dann durch - solange bis Ihnen die Augen zufallen. Etwas Schlaf und weiter geht’s bis kurz vor dem Termin.

Chancen stehen nicht schlecht, dass Sie vielleicht sogar einiges wissen werden in der Prüfung.
Aber eines ist sicher: in drei Wochen werden Sie praktisch alles vergessen haben :-)

Diese Art Lernen ist natürlich eigentlich Unfug.

1. weil man auf diese Art praktisch nichts ins Langzeitgedächtnis bekommt und
2. weil dann der einzige Grund fürs Lernen die Prüfung oder die Präsentation ist – mit dem eigenen Leben und/oder der intelligenten Anwendung von neuem Wissen hat das nicht viel zu tun.
Sie lernen dann praktisch für andere und das ist nicht nur mühsam, sondern auch nicht der Sinn der Sache.
3. ist die Stopfmethode nicht gut für Ihr Gehirn und Ihre zukünftigen Lernfähigkeiten - und das nicht nur wegen des Kaffees.

Warum funktioniert die Stopfmethode also immer nur kurzfristig?

Weil Sie im wesentlichen von dem eher kurzfristigen Arbeitsgedächtnis profitieren und eine langfristige Abspeicherung der Inhalte auf diese Weise fast oder gar nicht passiert.

Der Grund liegt auf der Hand – einmal Inhalte zu lernen (und für mehr bleibt bei der Stopfmethode meist keine Zeit) führt praktisch nie zu einer Abspeicherung im Langzeitgedächtnis – ausser es handelt sich um Schockerlebnisse. Aber die möchte man ja nicht ständig herstellen müssen :-)

Um Inhalte langfristig parat zu haben, kommen wir um ein paar Wiederholungen nicht herum. Auf der anderen Seite – je intelligenter und vielschichtiger der eigentliche Lernvorgang strukturiert ist (aber das braucht eben etwas mehr Zeit), desto weniger Wiederholungen sind nötig.

Der beste Weg ist, vernünftig zu planen, den Stoff dann in mehreren Schichten auf unterschiedlichen Eingangskanälen zu lernen und dann eine Woche vor der Prüfung eine “Trockenpräsentation” abzuliefern.
Dann kurz vor dem wichtigen Ereignis alles nochmal genau durchzugehen ist eine prima Idee. Auf diesem Weg hat man dann das neue Wissen auch langfristig im Kopf und kann es anwenden wenn man es braucht.

Und das ist ja der eigentliche Sinn des Lernens – oder?

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