schneller neues Wissen in den KopfLernen lernen – 7 Tipps um schneller neues Wissen in den Kopf zu bekommen

Mit ein wenig Rücksicht auf Ihr Gehirn, lernen Sie schneller und nachhaltiger

Mittlerweile ist unser Gehirn zumindest so gut erforscht, dass wir einige Faktoren für ein gehirngerechtes Lernen ableiten können.
Gehirngerecht heißt im Grunde nichts anderes, als dass Sie so lernen, wie von Ihrem Gehirn vorgesehen. Denn das arbeitet vernetzt, ganzheitlich, mit beiden Gehirnhälften und vor allem in Bildern und Gefühlen.
Anders gesagt: Wer Rücksicht auf die besondere Funktionsweise unseres Gehirns nimmt, lernt leichter, schneller und nachhaltiger.

Gehirngerecht lernen ist gar nicht schwer

Klingt kompliziert? Ist es aber gar nicht. Achten Sie einfach auf ein paar Besonderheiten unseres Gehirns und Sie lernen ganz automatisch gehirngerecht.
Im Unterschied zu den üblichen Lern- und Lehnmethoden unserer Gesellschaft, die vorrangig die linke Hirnhälfte aktivieren, sprechen Sie damit auch stärker die rechte Hirnhemisphäre an.
Und es klingt doch logisch, dass man besser lernen kann, wenn man möglichst beide Gehirnhälften aktiviert, oder?

Mit diesen Tipps lernen Sie gehirngerecht und deutlich schneller.

Wenn Sie unsere Tipps für ein gehirngerechtes Lernen befolgen, werden Sie schnell feststellen, dass Ihnen das Lernen mehr Spaß macht und damit leichter fällt.
Achten Sie einfach auf folgendes:

1. Geben Sie dem Lernen einen Sinn:

Machen Sie sich und vor allem Ihrem Gehirn klar, warum Sie den jeweiligen Lernstoff lernen möchten. Damit sorgen Sie für Motivation und werden automatisch lernbereiter.

2. Verschaffen Sie sich Überblick:

Bevor Sie sich einem Lernstoff im Detail zuwenden, verschaffen Sie sich einen Überblick über diesen. Auf diese Weise kann Ihr Gehirn bereits ein grobes Wissensnetz bauen, in das später aufgenommene Informationen leichter eingeordnet werden können.

3. Werden Sie neugierig:

Stellen Sie sich Fragen zu den Lerninhalten, die Sie beantwortet haben möchten.
Wenn Sie Ihre Neugierde wecken, können Sie Neues besser aufnehmen und behalten.

4. Mehrere Sinne ansprechen:

In den meisten Fällen werden Sie das, was Sie lernen möchten, lesen, also visuell aufnehmen.
Holen Sie auch andere Sinne ins Boot. Machen Sie Notizen, um durch die Bewegung Ihre Kinästhetik (Bewegungsempfindung) anzusprechen. Sprechen Sie die Notizen auf ein Diktiergerät oder Ihr Smartphone, um sich diese später anzuhören und Ihren Hörsinn anzusprechen…etc.

5. Wiederholen Sie:

Damit ist nicht gemeint, dass Sie sich Informationen immer wieder vorsprechen, bis Ihr Langzeitgedächtnis die Inhalte durch die “Dauerpenetration” irgendwann aufgibt. Das ist langweilig, zeitaufwändig und ineffektiv. Gemeint ist vielmehr, dass Sie sich wiederholt auf unterschiedliche Weise mit dem Gelernten beschäftigen. Machen Sie bspw. erst Notizen, kürzen Sie diese dann im nächsten Schritt oder versuchen Sie diese in Form einer Grafik, eines Diagramms oder einer MindMap darzustellen.

6. Kein Stress:

Sorgen Sie dafür, dass Sie entspannt sind, wenn Sie lernen. Etwas gestresst zu lernen macht keinen Sinn. Von dem bisschen, was Sie unter Stress überhaupt aufnehmen, bleibt noch weniger hängen.
Also relaxen Sie – zum Beispiel durch einen Spaziergang, Atemübungen oder Entspannungstechniken.

7. Gehen Sie in Etappen vor:

Lernen Sie in kleinen Schritten und belohnen Sie sich in angemessener Weise, wenn Sie wieder eine Etappe geschafft haben. So sorgen Sie zwischendurch immer wieder für Erfolgserlebnisse.

Probieren Sie´s aus!

Wenden Sie unsere Tipps beim nächsten Lernprojekt doch einfach mal an und Sie werden sehen, dass Sie besser und schneller lernen können als Sie bisher vielleicht dachten.

Für weitere Tipps, Tricks, Strategien und Methoden zu schnellerem Lesen und Lernen klicken Sie bitte hier: www.Centered-Learning.de/SpeedReading-oder-Lernen-lernen

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Kommentare (3)

  • Im Vorwort des Buches Wie wir lernen: Was die Hirnforschung darüber weiß, das Stern für die deutsche Ausgabe verfasste, führt sie dies aus: Spitzer, der in seiner Kritik vor allem auf Didaktiken einzelner Fächer abziele, vergesse, dass gerade die Didaktiken das geeignete Instrument seien, die Vorgänge in Klassenräumen wirklich erfassen und angemessen intervenieren zu können. Selbst die einfachsten Lernvorgänge lassen sich laut Stern nicht allein auf Hirnvorgänge reduzieren. Dies gelte um so mehr für schulisches Lernen, bei dem es um komplexes Wissen gehe, das sich erst im kulturellen Kontext entwickelt habe.

  • Ruhe. Tatsächlich ist eine der wichtigsten Komponenten beim “Schneller lernen”, dass man sich innerlich wie äußerlich ruhig fühlt. Ablenkungen durch Musik, Fernsehen oder viele anwesende Leute beeinträchtigen die Lernfähigkeit genauso wie schlechte Laune, Wut, Hunger oder eine Traurigkeit. Ebenfalls wichtig ist der Arbeitsplatz an dem man sich neues Wissen zulegen möchte. Eine Verallgemeinerung kann man hier allerdings nicht festlegen, denn während der eine in der freien Natur unter einem Baum sitzend am besten und schnellsten lernt, benötigt ein anderer seinen Schreibtisch mit einer guten Beleuchtung und einem bequemen Stuhl. Hier sollte man einfach unterschiedliche Varianten austesten. Die richtige Gehirnnahrung ist ebenso ein wichtiger Punkt. Wer sich nur von Fast Food ernährt bietet dem Gehirn nicht in ausreichender Menge die unterstützenden Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Last but not least: Das Trinken. Ein Zuviel an Alkohol lässt die Neuronen regelrecht einschlafen. Sinnvoller ist es das Gehirn bei seiner anstrengenden Aktivität Neues zu verankern mit ausreichender Zufuhr von Wasser, Tee und Fruchtsäften zu unterstützen. Doch all diese Maßnahmen helfen nichts beim “Schneller lernen”, wenn man nicht den Sinn darin erkennt und auch die eigene Motivation nicht in Fahrt bringt. Weshalb sollte man auch Spanisch schnell lernen, wenn man weder das Land noch die Leute mag? Oder Algebra büffeln, wenn man nur hinter der Kasse des Supermarkts sitzt? Hier sich sein eigenes Ziel vor Augen zu halten wirkt wahre Wunder. Ein anderer Job, auswandern oder auch eine mögliche Selbständigkeit sind die Treiber der Motivation und der Grundstock für den Lernerfolg. Eine eingehende Beschäftigung mit den eigenen Wünschen und Zielen gehört hier zu einer der ersten Handlungen für das “Schneller lernen” wollen und können. Die zweite ist es herauszufinden, welcher Lerntyp man überhaupt ist.

    • Ulrike

      Genau – das entspricht auch unseren Erfahrungen und wird uns immer wieder bestätigt ;-)
      Viele Grüße
      Ulrike aus dem Centered-Learning Team

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