Lernen lernen – schneller merken durch richtiges Wiederholen

Mit planvollen Wiederholungen können Sie Gelerntes nachhaltig speichern

Sicher kennen Sie das noch aus der Schulzeit: Wenn Sie Lernstoff nicht regelmäßig wiederholen, haben Sie schon bald die Hälfte vergessen.
Aber Wiederholung ist nicht gleich Wiederholung. Sie sollten ein paar grundlegende Dinge beachten, damit Sie Gelerntes schnell und dauerhaft lernen können.

Mit gehirngerechten Wiederholungen effektiv lernen

Wenn Sie Informationen wiederholen, signalisieren Sie Ihrem Gehirn damit, dass diese wichtig sind, also gespeichert werden sollen. Nicht der wichtigste, aber ein entscheidender Faktor beim Lernen lernen.
Wiederholungen sind also wichtig, ABER: Vergessen Sie stumpfsinniges Wiederholen, wie bspw. sich einen Text 40-mal laut vorzusagen. Das kann kurzfristig funktionieren, klappt aber nicht, wenn es darum geht sich etwas dauerhaft zu merken.
Hilfreich ist es, wenn Sie zunächst erst einmal probieren, ob die betreffende Information – die Vokabel, die mathematische Formel, die wissenschaftliche Theorie, etc…... – sitzt.
Versuchen Sie sich diese ins Gedächtnis zu rufen. (Wieder)Holen Sie sich die Information zurück.

Informationen festigen oder anders speichern

Damit bewirken Sie Folgendes:
Entweder…Sie bestätigen und festigen dadurch Ihr Wissen.
Oder…, wenn Sie sich nicht an die Information erinnern können, aktivieren Sie Ihre verbliebenen Gedächtnisspuren für eine zweite – sehr wahrscheinlich erfolgreichere – Abspeicherung. Gerade wenn Sie die Informationen nicht abrufen konnten, macht es Sinn, sich noch einmal aktiv damit zu beschäftigen und über alternative Speichermöglichkeiten nachzudenken. Visualisieren Sie bspw. den Lernstoff (MindMap, Cluster…etc.), oder nehmen Sie diesen auf und hören sich Ihre Aufnahme zu verschiedenen Zeiten an, um andere Sinneskanäle einzubeziehen. Wenn Sie wirklich Lernen lernen möchten, dann sind unterschiedliche Eingangskanäle ein extrem effektiver Trick.

Gegen das Vergessen mit dem richtigen Timing

Neben der Art, wie Sie wiederholen, ist auch der Zeitpunkt der Wiederholungen ein entscheidender Erfolgsfaktor für eine optimale Speicherung des Lernstoffs.
Direkt nach dem Lernen ist das Wissen noch leicht abrufbar, aber noch nicht wirklich stabil verankert. Mit der Zeit „verblasst“ das Wissen also, wenn nicht etwas dagegen getan – also das Wissen wiederholt – wird (oder es anwenden – das ist immer der beste Weg). Setzen Sie sich rechtzeitig erneut mit dem Gelernten auseinander, festigen Sie damit nicht nur Ihr Wissen, sondern sorgen auch dafür, dass Sie jetzt langsamer vergessen. Sie können den Zeitraum bis zur nächsten Wiederholung also etwas weiter ausdehnen. Diese Zeitspanne wächst mit jeder Wiederholung weiter an.

Wenn Sie wissen möchten, wie Sie bei Centered-Learning Lernen lernen können – also Lernstoff schnell, hochmotiviert und dauerhaft zu speichern, dann empfehle ich Ihnen dieses Video: Lernen im Internet!

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Kommentare (1)

  • Oft wissen wir etwas. Doch im entscheidenden Moment können wir etwas nicht abrufen. Das nennt man eine Blockade. Eine solche Gedächtnis-Blockade muß nicht immer sein. Den größten Teil davon reden wir uns selbst ein. Wir programmieren uns sozusagen falsch.

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