Kennen Sie die drei Arten des Wissens?


Zu erkennen und zu unterscheiden, was für eine Art Wissen Sie sich da
gerade aneignen wollen, das ist deshalb so wichtig, weil sich die
drei Arten unterschiedlich schnell und gut lernen lassen.

Die erste Ebene des Wissens nennt man "Detailwissen".

Besteht aus Einzelfakten, die in keiner offensichtlichen, logischen Beziehung
zueinander stehen. Zum Beispiel Jahreszahlen von geschichtlichen Ereignissen,
Atomgewichte oder die lateinischen Namen von Knochen und Muskeln. Also der
Stoff aus dem früher (und meist leider heute auch noch) das sture Auswendiglernen
gemacht war.

Ist manchmal wichtig, besonders für Prüfungen und in der Schule war
es meist das Einzige worauf es ankam. Darum wird es von den meisten
Menschen auch für das Zentrum des Lernens gehalten.

In Wirklichkeit, und jetzt halten Sie sich fest, ist Detailwissen die
unwichtigste der drei Ebenen und auch am schwersten zu lernen.
(Darum haben wir die Visualisierungstechniken, und damit geht es dann
deutlich besser).

Am schlechtesten lassen sich Details merken, die zusammenhanglos
nebeneinander stehen und einfach nur stur auswendig gelernt werden
sollen.

Wann immer es geht: vermeiden und herausfinden wo man diese Fakten
nachschlagen kann.

Aber manchmal geht das nicht und dann muss man entweder:

Visualisierungstechniken verwenden oder die schnellste Technologie zum
Erlernen von Fakten einsetzen
, die uns heute zur Verfügung steht...

Die zweite Ebene nennt man "Konzeptwissen".

Sie unterscheidet sich vom Detailwissen dadurch, dass die
Einzelteile in einer Struktur aufeinander bezogen sind - eben meist
durch ein Konzept.
Dies lässt sich schon sehr viel besser lernen, weil das Gehirn die
Details mit etwas verbinden kann, was schon vorhanden ist und eine Struktur
erkennt, was für den Lernprozess enorm wichtig ist. Und wie
wir wissen, baut Lernen immer auf Vorhandenem auf - darum
entwickeln wir ja MindMaps, um eine Struktur zu haben, in die sich
neue Details einordnen können.


Die dritte Ebene heißt "Dynamisches Wissen".

Hat was damit zu tun, unser Wissen in die Welt zu bringen und
wirklich anzuwenden. Diese Form des Wissens ist die wertvollste -
Sie bringt uns den meisten Nutzen und sie lässt deshalb am
schnellsten lernen, weil sie SINN macht.

Erinnern Sie sich an die drei Arten der Motivation? Bei der
Erarbeitung von dynamischem Wissen handeln Sie immer intrinsisch
motiviert und das macht am meisten Spaß und geht auch am
schnellsten.

Was bedeutet das für Ihre Praxis?

Versuchen Sie wann immer es geht stures Auswendiglernen von Details zu
vermeiden und entwickeln Sie stattdessen Zusammenhänge für Ihren
Lernstoff.

Und vergessen Sie nie, sich immer wieder die Frage zu stellen:
Warum mache ich das hier eigentlich?

Und wenden Sie alles so schnell wie möglich an, was Sie gelernt haben - und
wenn das nicht geht, halten Sie wenigstens Vorträge. So viele wie
möglich!

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