Mit den drei Ebenen des Wissens effektiver lernen

Es gibt drei Ebenen des Wissens, die jeweils eine unterschiedliche Art der Herangehensweise benötigen, sonst passiert es leicht, dass man mit einem hilfreichen Tool an der falschen Stelle ansetzt. Zum Beispiel, wenn man versucht mit einer MindMap Vokabeln zu lernen. Nur wer weiß, mit welcher Ebene des Wissens er sich gerade beschäftigt, kann auch die entsprechend richtigen „Werkzeuge“ für diese Ebene wählen.

Diese drei Ebenen des Wissens sind:
1. Detailwissen
2. Konzeptwissen
3. Dynamisches Wissen

Zum Detailwissen gehören alle Einzelfakten, die nicht in einem leicht erkennbaren Zusammenhang zueinander stehen. Vokabeln, Jahreszahlen oder die Atomgewichte verschiedener chemischer Elemente zum Beispiel – also Einzelfakten. Die Schwierigkeit solcher Informationen ist, dass sie von sich aus keine logische Struktur aufweisen. Die einzelnen Informationen stehen willkürlich nebeneinander, das Gehirn hat Probleme, diese Informationen miteinander zu verknüpfen. Deswegen fällt es einem so schwer, diese im Kopf zu behalten.

Die übliche Herangehensweise an diese Form des Wissens ist stures Pauken. Und das funktioniert, wie wir alle wissen, nicht so gut.

Detailwissen “richtig” (also gehirngerecht) zu lernen, besteht darin, aus trockenen Fakten Bilder zu machen. Wenn Sie ein Kuchenrezept lernen wollten, dann ist das natürlich für Eier und Mehl nicht nötig – das sind ja gegenständliche Begriffe. Aber bei Cashflow zum Beispiel sieht die Sache schon anders aus. Hier brauchen Sie zuerst ein Bild für den Begriff – zum Beispiel Goldstücke, die in einem Flussbett fließen.

Das allein reicht allerdings meist noch nicht – der nächste Schritt besteht daraus, diese Bilder in eine “künstliche” Struktur einzuordnen (die sie ja von sich aus nicht mitbringen).
Eine Möglichkeit ist die Körperliste. Hier “kleben” Sie die Bilder nacheinander auf 10 Punkte des Körpers. Also zum Beispiel den Kopf, Hals, Schulter usw.

Andere Techniken sind das Loci-System und der Actionfilm. Das sind die gängigsten Methoden, mit denen Sie erreichen, dass Sie sich langweilige Fakten so einprägen, dass Sie dabei
1. Zeit sparen
2. weniger Wiederholungen brauchen und
3. mit mehr Spass statt Stress bei der Sache sind.

Welche Tools Sie am besten für die anderen Bereiche, also Konzept- und dynamisches Wissen verwenden sollten, das kommt in einem der nächsten Artikel.

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