Tappen Sie auch in diese Falle, wenn’s ums Lesen und Lernen geht?

Sinnvolles Lernen ist immer (auch) praktisch. Die größte Lernfalle, die es gibt, ist, dass wir lesen und lesen, ohne etwas mit dem Gelesenen anzufangen. 
Eins meiner Lieblingszitate ist von Lee Iacocca, dem legendären Chef von Chrysler:
„Nimm alles an Ausbildung mit, was Du kriegen kannst, aber dann, um Himmels Willen mach was damit! Steh’ da nicht, sondern tu was!“

Genau das tun aber sehr viele Leute nicht.

Viele glauben das Lernen ist sich möglichst viele Informationen in den Kopf zu stopfen – sozusagen als Selbstzweck.

Das Gegenteil ist aber der Fall. Wir lernen, um Dinge anzuwenden, Lebensziele zu erreichen und Fähigkeiten zu erwerben, mit denen wir etwas anfangen können. Viele Menschen bleiben aber beim Lernen ihr Leben lang in den Büchern stecken und nutzen das erlernte Wissen so gut wie nie praktisch. Neben vielen anderen gibt es hierfür drei Hauptgründe:

1. Perfektionismus


2. Ein falscher Lernbegriff


3. Angst

Perfektionisten sind niemals mit dem zufrieden, was sie schon gelernt haben. Sie denken: „Ach, das könnte mich noch interessieren. In dem Bereich bin ich noch nicht perfekt. Und das könnte noch wichtig sein.“ Durch den Wunsch, alles zu wissen und zu können, kommt man auf diese Art gar nicht dazu, irgendwas mit dem Gelernten anzufangen.

Ein anderer Fall ist ein falscher Lernbegriff. Die Schule bringt uns leider viel zu oft bei, dass Lernen Stillsitzen und Zuhören bedeutet. Das sind aber nur zwei der vielen Kanäle, über die das Lernen funktioniert. Gerade die praktische Anwendung entscheidet maßgeblich über den Lernerfolg. Wer immer nur so lernt, wie die Schule es uns beigebracht hat, wird nie so lernen, dass Lernerfolge uns unseren Lebenszielen näherbringt.

Der dritte Grund ist schlicht und ergreifend Angst. Es gibt einfach Menschen, die Angst vor der realen Welt haben. Und wer die Praxis fürchtet, der verschanzt sich lieber hinter Büchern und studiert und lernt möglichst lange, um sich niemals der Realität stellen zu müssen.

Um effektiv zu lernen, gilt es, diese Verhaltensmuster zu durchbrechen.

Das bedeutet: Immer wieder Situationen zu schaffen, in denen das Gelernte angewendet werden kann. Wer regelmäßig Pausen macht, um den Lernstoff nicht nur sacken zu lassen und zu wiederholen, sondern auch, um ihn anzuwenden, wird viel effektiver lernen können.

Im Studium und in der Ausbildung ist das leider nicht immer möglich. Hier ist es wichtig, das Gelernte regelmäßig zu kommunizieren. Setzen Sie sich also mit einem Freund, Mitbewohner oder Verwandten zusammen und erzählen Sie von dem, was Sie gelernt haben. Zum einen müssen Sie das Gelernte für sich noch einmal strukturieren, um es vermitteln zu können. Sie sehen also direkt, ob Sie alles verstanden haben. Zum anderen bekommen Sie durch das Auditive das Wissen noch einmal über einen anderen Kanal vermittelt und das hilft übrigens auch dem Gedächtnis.

Für weitere Tipps, Tricks, Strategien und Methoden zu schnellerem Lesen und Lernen klicken Sie bitte hier: www.Centered-Learning.de/SpeedReading-oder-Lernen-lernen

Tags: , , , , , , , , , ,

Sagen Sie mir was Sie denken

Schneller Lesen Und Trotzdem Mehr Behalten    - Gratis Webinar -
Lernen Sie in diesem Webinar die wichtigsten Techniken, um sich schnell, sicher und stressfrei neues Wissen einzuprägen - für mehr Erfolg in Beruf, Weiterbildung oder Studium.

x